HOMEPAGE



Stuttgart

MARIJN RADEMAKER ERHÄLT PREIS DER NIEDERLÄNDISCHEN STIFTUNG DANSERFONDS '79



Ein sehr guter Tänzer mit einer natürlichen Affinität zu van Manens zeitgenössischen Werken, aber gleichzeitig auch mit der Noblesse und Virtuosität, die ein Muss sind für die Interpretation der großen Petipa-Ballette des Russlands des 19 .Jahrhunderts.


  • Marijn Rademaker Foto © die arge lola

Der Niederländer Marijn Rademaker, Erster Solist des Stuttgarter Balletts, wird mit einem
Sonderpreis der niederländischen Stiftung Danserfonds '79 ausgezeichnet. Die Jury, die aus
renommierten Tanzschaffenden aus Holland besteht, begründet ihre Entscheidung: „In der
Jubiläumssaison des Het Nationale Ballet [Niederländisches Nationalballet] wurde Marijn Rademaker
für seine Auftritte in Hans van Manens Three Pieces for Het, Schwanensee und Der Nussknacker
gefeiert. Ein sehr guter Tänzer mit einer natürlichen Affinität zu van Manens zeitgenössischen
Werken, aber gleichzeitig – und das ist so bemerkenswert – auch mit der Noblesse und Virtuosität,
die ein Muss sind für die Interpretation der großen Petipa-Ballette des Russlands des 19.
Jahrhunderts. Ein inspirierendes und vielseitiges Talent.“

Die von den niederländischen Tanzgrößen Alexandra Radius und Han Ebbelaar im Jahr 1979
gegründete Stiftung Danserfonds '79 hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tanznachwuchs aus den
Niederlanden zu fördern und bereits etablierte Tänzer für ihre Verdienste zu ehren. Darüber hinaus
unterstützt die Stiftung Tänzer, die am Ende ihrer Karriere stehen, beim Übergang in neue Berufe.
Die Preisverleihung findet am 21. März 2013 in Amsterdam statt – zeitgleich zur Generalprobe für die
nächste Uraufführung des Stuttgarter Balletts, Demis Volpis Ballett Krabat nach dem Roman von
Otfried Preußler. Da Rademaker in diesem Werk eine der tragenden Rollen, den Meister, interpretiert,
ist er in Stuttgart unabkömmlich und kann seinen Preis nicht persönlich entgegennehmen.

Marijn Rademaker wurde in Nijmegen in Holland geboren. Er erhielt seine Ballettausbildung u.a. am
Königlichen Konservatorium in Den Haag. Mit Beginn der Spielzeit 2000/01 wurde Marijn Rademaker
Mitglied beim Stuttgarter Ballett. Hier wurde er zur Spielzeit 2006/07 direkt vom Halbsolisten zum
Esten Solisten befördert. Marijn Rademaker erhielt bereits diverse Auszeichnungen und ist als
Gasttänzer international gefragt. Am Stuttgarter Ballett übernimmt er zahlreiche männliche
Hauptrollen u.a. in Dornröschen (Marcia Haydée nach Marius Petipa), Don Quijote (Maximiliano
Guerra), Giselle (Reid Anderson, Valentina Savina nach Marius Petipa), La Sylphide (Peter Schaufuss
nach August Bournonville), Die Kameliendame (John Neumeier) sowie in den Balletten von John
Cranko wie Schwanensee, Onegin und Romeo und Julia. Zu seinem Repertoire gehören außerdem
Rollen in Choreographien von George Balanchine, Jerome Robbins, Kenneth MacMillan, Maurice
Béjart, Hans van Manen, Glen Tetley, William Forsythe, Edward Clug u.a. Zahlreiche Choreographen
kreierten Rollen eigens für ihn, darunter Wayne McGregor, Mauro Bigonzetti, Christian Spuck, Marco
Goecke und Demis Volpi.

Veröffentlicht am 20.03.2013, von Pressetext in Homepage, News 2012/2013

Dieser Artikel wurde 2554 mal angesehen.



Kommentare zu "Marijn Rademaker erhält Preis der niederländi ..."



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    AKTUELLE NEWS


    KOREANISCHER KUNSTPREIS FÜR ANDREA K. SCHLEHWEIN

    "southeast of my desires" wurde mit dem "Jeong Mak Arts Award" ausgezeichnet
    Veröffentlicht am 20.07.2017, von Pressetext


    NEUER CHEF AM THEATER DORTMUND

    Tobias Ehinger wird Geschäftsführender Direktor
    Veröffentlicht am 15.07.2017, von Pressetext


    MARCO GOECKE WIRD NICHT VERLÄNGERT

    Der Vertrag des Hauschoreografen des Stuttgarter Ballett läuft zum Ende der Spielzeit 2017/2018 aus
    Veröffentlicht am 11.07.2017, von Pressetext



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    KREATUR (UA)

    Uraufführung von Sasha Waltz & Guests am 9. Juni 2017 im Radialsystem V

    Macht und Ohnmacht, Dominanz und Schwäche, Freiheit und Kontrolle, Gemeinschaft und Isolation: In »Kreatur« untersucht Sasha Waltz Phänomene des Seins vor dem aktuellen Hintergrund einer zerrissenen Gesellschaft.

    Veröffentlicht am 27.04.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    STANDING OVATIONS

    Pick bloggt über die Gastspielreise des Bundesjugendballetts und -orchesters
    Veröffentlicht am 16.01.2017, von Günter Pick

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    VIEL STYROPOR

    Dancesoap „Minutemade“ mit „Act Three“ in München

    Veröffentlicht am 20.07.2017, von Vesna Mlakar


    HULDIGUNG AN DIE RUSSISCHE TRADITION

    Eine Nijinsky-Gala mit vielen glanzvollen Höhepunkten beschloss die 43. Hamburger Ballett-Tage

    Veröffentlicht am 20.07.2017, von Annette Bopp


    KOREANISCHER KUNSTPREIS FÜR ANDREA K. SCHLEHWEIN

    "southeast of my desires" wurde mit dem "Jeong Mak Arts Award" ausgezeichnet

    Veröffentlicht am 20.07.2017, von Pressetext


    ACCESS TO DANCE



    Veröffentlicht am 03.05.2013, von tanznetz.de Redaktion


    IN WEITER FERNE, SO NAH

    Tanzfabrik Berlin: „At Close Distance“ von Christina Ciupke und Ayşe Orhon

    Veröffentlicht am 22.07.2017, von Hartmut Regitz



    BEI UNS IM SHOP