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Stuttgart

LANGJÄHRIGES UND ERFOLGREICHES ENGAGEMENT ALS KULTURELLER BOTSCHAFTER

Die Europäische Kulturstiftung Pro Europa verleiht dem Stuttgarter Ballett den Europäischen Tanz-Kulturpreis



Am Samstag, den 21. Dezember 2013 verleiht die Europäische Kulturstiftung Pro Europa dem Stuttgarter Ballett den Europäischen Tanz-Kulturpreis im Rahmen einer Vorstellung von "Der Widerspenstigen Zähmung" im Stuttgarter Opernhaus.


  • Stuttgarter Ballett am Bolschoi Theater Foto © Roman Novitzky


Am Samstag, den 21. Dezember 2013 verleiht die Europäische Kulturstiftung Pro Europa dem Stuttgarter
Ballett den Europäischen Tanz-Kulturpreis im Rahmen einer Vorstellung von Der Widerspenstigen
Zähmung im Stuttgarter Opernhaus.

Dr. Ernst Seidel, Präsident der Stiftung begründete die Vergabe des Preises an das Stuttgarter Ballett mit
folgenden Worten: „Die Europäische Kulturstiftung Pro Europa verleiht dem Stuttgarter Ballett den
Europäischen Tanz-Kulturpreis für sein langjähriges und erfolgreiches Engagement als kultureller
Botschafter, nicht nur in fast allen europäischen Ländern, sondern auf der ganzen Welt. Die konsequente,
nie nachlassende hervorragende künstlerische Leistung des internationalen Ensembles, das stets auf
höchstem Niveau tanzt, macht das Stuttgarter Ballett zu einem von Europas kulturellen Leuchttürmen.
Darüber hinaus hat die Compagnie zahlreiche bahnbrechende Choreographen hervorgebracht, die die
Europäische Kulturlandschaft maßgeblich geprägt haben.“

In der Compagnie des Stuttgarter Balletts tanzen 65 Tänzerinnen und Tänzer aus 21 Nationen, darunter
zehn europäische Länder: Deutschland, England, Spanien, Tschechische Republik, Slowakei, Holland,
Frankreich, Italien und Polen.

In den letzten 50 Jahren hat das Stuttgarter Ballett in zahlreichen europäischen Ländern Gastspiele
gegeben, darunter Belgien, Dänemark, Frankreich, England, Finnland, Griechenland, Italien, Luxembourg,
Holland, Monaco, Österreich, Polen, Ungarn, Schweiz, Tschechoslowakei. Hinzu kommen internationale
Gastspiele in Ägypten, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Hong Kong, Indien, Iran, Israel, Japan, Libanon,Macao, Mexiko, Russland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tunesien, Uruguay, USA und Venezuela.

Ballette, die beim Stuttgarter Ballett uraufgeführt wurden – allen voran die Stücke von John Cranko –
wurden ins Repertoire vieler europäischer Ballettkompagnien aufgenommen, unter anderem das Royal
Ballet in London, das Ballet de l’Opéra de Paris, das Ballett des Teatro alla Scala, das Königlich Dänische
Ballett, das Ungarische National Ballett, das Wiener Staatsopernballett, das Königlich Schwedische Ballett
und das Portugiesische National Ballett.

Aus dem Stuttgarter Ballett sind unter anderem folgende Choreographen, bzw. Ballettdirektoren
hervorgegangen, die die Europäische Kulturlandschaft nachhaltig geprägt haben: John Neumeier, Jiri
Kylian, William Forsythe, Christian Spuck und Marco Goecke.

Die Europäische Kulturstiftung Pro Europa will dem lebendigen Dialog zwischen den europäischen Staaten
und Regionen Impulse geben und zu einem politikbegleitenden, vertrauensbildenden und kommunikationsfördernden Kulturaustausch beitragen. Auf diese Weise sollen die Bedeutung der
kulturellen Vielfalt und die schöpferische Eigenständigkeit der europäische Staaten und Regionen
verdeutlicht werden. Präsident des Patronats-Komitees ist Prinz Henrik von Dänemark, Präsident der
Stiftung ist Dr. Ernst Seidel.

Preisträger des Europäischen Kulturpreises sind u. a. Sir Peter Ustinov, Klaus Maria Brandauer, Daniel
Barenboim, Sir Simon Rattle, Valery Gergiev, Wolfgang Wagner, August Everding, Plácido Domingo, Anne
Sophie Mutter und die Berliner Philharmoniker, Joachim Gauck, Kardinal Kasper und Hubert Burda.
Im Bereich Tanz haben bisher nur Heinz Spoerli und das Königlich Dänische Ballett die Auszeichnung
Europäischer Kulturpreis erhalten.

Veröffentlicht am 18.10.2013, von Pressetext in Homepage, News 2013/2014

Dieser Artikel wurde 1553 mal angesehen.



Kommentare zu "Langjähriges und erfolgreiches Engagement als ..."



    • Kommentar am 19.10.2013 21:59 von rolf wollgarten
      "Wohl an, was Europa bleibt, stiftet der Tanz"



      Eigentlich ist mit der herausragenden Begründung der Europäischen Kulturstiftung, den Europäischen Tanz-Kulturpreis dem Stuttgarter Ballett zu verleihen, schon alles gesagt. Die Würdigung selbst steht der auf höchstem Niveau zelebrierten Ballettkunst der Compagnie nicht nach.

      Es ist der absolute Wille, gleichsam das Credo des Stuttgarter Balletts seit John Cranko, eine Kontinuität auf zwei Gleisen durch die Zeit hindurch zu wahren, selbstredend im eigenen Hause natürlich, nämlich die der Synthese, Durchdringung, Befruchtung von Ballettanz und Choreographie einerseits und die des Tanzes auf höchstem Niveau im Weltmaßstab andererseits. Was die Zahl und die Qualität der Uraufführungen betrifft, gerade auch solche von Tänzern der Compagnie, die choreographieren, oder von Choreographen des Hauses, die Tänzer sind, steht das Stuttgarter Ballett weltweit ziemlich konkurrenzlos da.



      Die Aufklärung ist tot. Es kann nur eine neue Aufklärung geben, nämlich die der Sprachen der Kunst und der Kultur im Rahmen unbedingter Rechtsstaatlichkeit bezüglich der Grund-, Menschen- und Freiheitsrechte. Die neue Aufklärung zum Beispiel läd ein zu Tanz und Gesang bei und mit den Sirenen.

      Es ist nur zu wünschen, daß die Europäische Kulturstiftung ProEuropa einen, wenn auch kleinen Beitrag für ein neues Europa der Sprachen leisten kann.



      Dies ist die durchaus passende Gelegenheit, nochmals darauf hinzuweisen, daß die Total-Antagonistin des Stuttgarter Balletts über Jahr und Tag, die Tanzkritikerin Wiebke Hüster des Deutschlandradios, am 23.03.2013 ihre Meinung absonderte dergestalt, daß die Stuttgarter Compagnie "Deutschlands berühmtestes Provinzballett" sei. Gleichermaßen sollte man den Realitätsverlust und den öffentlich-rechtlich bestallten Privatkrieg der Feldherrin ihrer selbst ignorieren.



      • Kommentar am 19.10.2013 22:45 von Carola Rebmann
        Danke für den Hinweis auf Frau Hüster. Keine Ahnung, was die Stuttgarter zu irgend einem Zeitpunkt getan oder unterlassen haben um die "Feldherrin" so zu erzürnen. Jedenfalls scheinen der Hass und ihre Voreingenommenheit über die Stuttgarter Companie oder Reid Anderson, deren Direktor, bei ihr sehr tief zu sitzen.

        Aber tatsächlich viel schlimmer finde ich es, daß eine solche, vollkommen voreingenommene „Kritikerin“ im Deutschlandradio und der FAZ, beides eigentlich Medien mit Reputation, ein Forum findet.
    • Kommentar am 20.10.2013 12:39 von rolf wollgarten
      Endlich. Endlich finde sich eine, eine einzige Stimme, sehr geschätzte Frau Rebmann, die Unterstützung bekundet, was die Causa Hüster betrifft. Seit fast zwei Jahren streite ich mit dem Deutschlandradio, daß dieser "Kritikerin" die öffentlich-rechtliche Plattform genommen wird, damit ihre schon in einem pathologischen Erscheinungsbild daherkommenden Haßtiraden im Rahmen ihres Privatkriegs gegen das Stuttgarter Ballett ins Leere laufen.

      Aber nichts ist so kritikresistent wie die professionellen Kritiker selbst. Das mag an ihrem starken Minderwertigkeitskomplex liegen, da sie keine Künstler sind, oftmals sogar die Kunst hassen. was sie antreibt, ist also eine Form von Haßliebe (Ausnahmen bestätigen die Regel). Obwohl die Argumente auf meiner Seite sind, habe ich bei dem Sender nichts erreicht. der Sender gebärdete sich wie ein verknöchertes, fossiliertes Politbüro von Altkommunisten. Der Intendant, Herr Willy Steul, zeichnete sich durch Inkompetenz und durch Unterlassen aus, während die Redaktionsleiterin "Kultur", Frau Karin Fischer, eine blasierte, arrogante, etwas dümmliche Verhaltensweise bewies.

      Ich werde die Verleihung des Europäischen Tanz-Kulturpreises an das Stuttgarter Ballett mit der Auszeichnung, ein kultureller Leuchtturm Europas für die ganze Welt zu sein, zum Anlaß nehmen, nochmals bei Deutschlandradio und der FAZ zu intervenieren.

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