VORANKÜNDIGUNGEN



Hall und Innsbruck

OSTERFESTIVAL TIROL 2017

31. März bis 16. April in Hall und Innsbruck



Das OSTERFESTIVAL lädt unter dem Motto auf.bruch zum 29. Mal zum internationalen Austausch. Der Fokus liegt auf zahlreichen österreichischen Erstaufführungen, Eigenproduktionen sowie Musik, die selten zu hören ist.


  • "Simplexity" von Thierry De Mey Foto © Ferville
  • "Hearing" von Amir Reza Koohestani Foto © Amir Hossein Shojaei
  • "Déplacement" von Mithkal Alzghair Foto © Laura Giesdorf
  • "Je danse parce que je me méfie des mots" von Kaori Ito Foto © Gregory Batardon
  • Das Ballet de Lorraine in "The Fugue" von Twyla Tharp Foto © Arno Paul

„Wir befinden uns in einer Zeit von Veränderungen, von Aufbrüchen, die wir am besten gemeinsam schaffen. Dafür ist Respekt und das Verstehenwollen des jeweils Anderen grundlegend – entgegen Verhetzung, Misstrauen und Gleichgültigkeit.“, meint Hannah Crepaz, künstlerische Leiterin des Osterfestival Tirol.

Zur Eröffnung erarbeiten Tiroler Laien eine Version von Boris Charmatz‘ Roman Photo, der berühmten Hommage an Merce Cunningham – einem Denkmal zeitgenössischer Tanzgeschichte. Für Performer und Publikum ist es ein originelles und humorvolles Stück, das nach ähnlichen choreographischen Methoden entstanden ist, wie sie der Altmeister des postmodernen Tanzes angewandt hat.

Déplacement des syrischen Choreographen Mithkal Alzghair ist eine berührende Geschichte von Flucht und der darauffolgenden Unsicherheit im Exil. Mit Hilfe von Fragmenten des traditionellen Tanzes Dabke macht er Verweise auf die aktuelle Situation in seiner Heimat.

Das neueste Werk des belgischen Künstlers Thierry De Mey Simplexity (Erstaufführung im deutschsprachigen Raum) lässt unterschiedliche Kunstformen verschmelzen. Die Live-Musik wird vom weltberühmten Ensemble intercontemporain gespielt.

Mit Je danse parce que je me méfie des mots gelang der japanischen Choreographin Kaori Ito eine unglaublich berührende Inszenierung der Beziehung zu ihrem Vater Hiroshi Ito. Mit Fragen und Antworten, viel Witz und im gemeinsamen Tanz geht sie der Verbindung zu Ihrem Vater früher und heute auf den Grund.

Das Theaterstück Hearing von Amir Reza Koohestani befasst sich mit der Situation in und den Auswirkungen von Überwachungsgesellschaften. Er zieht das Publikum in ein kafkaeskes Labyrinth von Gerüchten und Bezichtigungen, Text- und Videofragmente fließen in- und durcheinander und die Grenzen zwischen Fakten und Erfindung verwischen zunehmend.

Die französische Compagnie Ballet de Lorraine ist der fulminante Endpunkt des Festivals am 16. April. Vertanzt werden außergewöhnliche Werke dreier großer Choreographen des 20. und 21. Jahrhunderts – Merce Cunningham, Twyla Tharp und William Forsythe.

Kartenvorverkauf unter www.osterfestival.at und telefonisch unter +43 5223 53808.

Veröffentlicht am 14.02.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

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