HOMEPAGE



San Antonio

TRISHA BROWN GESTORBEN

Trauer um Ikone des Postmodern Dance



Wie heute bekannt wurde, verstarb die US-Choreografin und Tänzerin Trisha Brown nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren vergangenes Wochenende in San Antonio, Texas.


  • Trisha Brown (1936 - 2017) Foto © Marc Ginot

Wie heute bekannt wurde, verstarb die US-Choreografin und Tänzerin Trisha Brown nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren vergangenes Wochenende in San Antonio, Texas. Die Tanzwelt trauert um eine Ikone des Postmodern Dance.

Die 1936 geborene Trisha Brown prägte als eines der Judson Dance Theater-Mitglieder ab den 60er Jahren die Tanzszene New Yorks. Ihre choreografischen Arbeiten, die sich aus menschlichen Verhaltensweisen und dem Alltäglichen speisten, entstanden aus sogenannten tasks und kennzeichnen einfache Bewegungen und Improvisation, minimalistische mithin mathematische Herangehensweisen wie in "Accumulations" (1971 - 1975), Interventionen im öffentlichen Raum wie bei "Walking on the Wall" (1971) and "Roof Piece" (1973) sowie eine unverwechselbare Leichtigkeit wie etwa in "Set and Reset" (1983).

1970 gründete die US-amerikanische Choreografin und Tänzerin die Trisha Brown Company. Über 40 Jahre lang schuf sie mit ihrer Kompanie um die 100 Choreografien. Ferner gehören zu ihrem beeindruckenden künstlerischem Werk grafische Arbeiten, die unter anderem 1980 bei der Biennale in Venedig sowie 2007 bei der documenta in Kassel zu sehen waren und Bestandteil von Sammlungen zahlreicher internationaler Museen sind.

Veröffentlicht am 20.03.2017, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, News 2016/2017, Tanz im Text

Dieser Artikel wurde 1181 mal angesehen.



Kommentare zu "Trisha Brown gestorben"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung




    Ähnliche Beiträge

    PRIX NIJINSKY 2006 FÜR JOHN NEUMEIER UND MARCO GOECKE

    Auch Trisha Brown, Gil Roman und Ana Laguna ausgezeichnet

    Veröffentlicht am 09.12.2006, von Angela Reinhardt


    FREUNDLICHER RÜCKBLICK, VERHALTENER AUSBLICK UND EINE ÜBERRASCHUNG

    25 Jahre „Tanz im August“ in Berlin

    tanznetz.de-Korrespondent Boris Michael Gruhl berichtet ausführlich von der Eröffnung des Berliner Festivals.

    Veröffentlicht am 19.08.2013, von Boris Michael Gruhl


    HOMMAGE AN DIE POSTMODERNE

    Trisha Brown und Steve Paxton bei der 25. Ausgabe von „Tanz im August“

    25 Jahre "Tanz im August": Das Berliner Festival erinnerte an die Postmoderne und präsentierte Browns "Early Works" und Paxtons "Bound" von 1982

    Veröffentlicht am 18.08.2013, von Volkmar Draeger


    AUF DEN SPUREN DES AUTORS

    Irina Deminas "Accumulalalation" in Hamburg

    Potentielle Urheberrechtsverletzungen an Trisha Browns Werken? Mit ihrer Performance findet die Choreografin Irina Demina einen Weg, diese zu umgehen.

    Veröffentlicht am 16.09.2014, von Gastautor


    EIN BLICK DURCH'S KALEIDOSKOP

    Die Trisha Brown Company im Kunstbau des Lenbachhaus München

    Schlüsselwerke des Postmodern Dance treffen auf die Arbeit eines Künstlers der Minimal Art. Das erneute Aufeinanderprallen dieser New Yorker Avantgarden - erdacht von JointAdventures-Chef Walter Heun und dem Direktor des Lenbachhauses Matthias Mühling - funktioniert.

    Veröffentlicht am 18.07.2014, von Miriam Althammer


    EIN ABEND DER KLEINEN DETAILS

    Die Candoco Dance Company eröffnet die Tanzwerkstatt Europa

    Zunächst saugt Rachid Ouramdane mit „Looking Back“ das Publikum hinein in seine dunkle Welt. Dann lässt die integrative Kompanie Trisha Browns „Set and Reset“ von 1983 so spielerisch, leicht und gleichzeitig mit großer Intensität aufleben.

    Veröffentlicht am 04.08.2012, von Miriam Althammer


    HEUTE, AM 29. APRIL IST WELTTANZTAG!

    Zahlreiche Aktionen anlässlich des internationalen Tag des Tanzes weltweit

    "Ich bin Tänzerin geworden, weil ich unbedingt fliegen wollte," so Trisha Brown, in deren Andenken die diesjährige Botschaft zum Welttanztag steht.

    Veröffentlicht am 20.04.2017, von tanznetz.de Redaktion


     

    LETZTE BEITRÄGE 'TANZ IM TEXT'


    BESCHWINGT UND HEITER – VOM FEINSTEN

    Eine glanzvolle Wiederaufnahme von „Chopin Dances“ mit zwei Choreografien von Jerome Robbins anlässlich dessen 100. Geburtstags beim Hamburg Ballett
    Veröffentlicht am 20.09.2017, von Annette Bopp


    BALLETT DORTMUND STARTET MIT INTERNATIONALEN TANZSTARS IN DIE SPIELZEIT 2017/2018

    XXVI. Dortmunder Ballettgala am 30. September und 1. Oktober 2017 im Dortmunder Opernhaus
    Veröffentlicht am 19.09.2017, von Anzeige


    GANZ OHNE GEWINNER UND VERLIERER

    „Infinite Games“ von Jonas Frey und Joseph Simon in der Hebelhalle in Heidelberg
    Veröffentlicht am 18.09.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    BEYTNA

    Ein Stück von Omar Rajeh / Maqamat Dance Theatre am 06.10.2017 in der Tafelhalle Nürnberg

    Beytna feiert die Vielstimmigkeit und lädt Sie zum Mahl auf die Bühne ein.

    Veröffentlicht am 14.09.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (30 TAGE)


    DEUTSCHLAND BLEIBT TANZLAND

    Das Spielzeitheft Nr. 4 ist da!

    Veröffentlicht am 30.08.2017, von tanznetz.de Redaktion


    AUF NEUEN WEGEN

    Bettina Wagner-Bergelt verlässt das Bayerische Staatsballett

    Veröffentlicht am 29.08.2017, von tanznetz.de Redaktion


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater

    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl


    ACCESS TO DANCE



    Veröffentlicht am 03.05.2013, von tanznetz.de Redaktion


    HELL YES!

    Richard Siegals „El Dorado“ auf der Ruhrtriennale im PACT Zollverein in Essen

    Veröffentlicht am 27.08.2017, von Carmen Kovacs



    BEI UNS IM SHOP