VORANKÜNDIGUNGEN



Bonn

TANZ- UND PERFORMANCE-PROGRAMM IM RAHMEN DES BEETHOVENFESTS

Vom 8. September bis 1. Oktober in Bonn



In den letzten zwei Jahren öffnete sich das Beethovenfest zeitgenössischen »jungen« Kunst-Sparten. Auch das diesjährige Festival widmet sich den tänzerischen und performativen Formen der Gegenwart.


  • Foto © Agathe Poupeney
  • Foto © Stofleth
  • Foto © Stofleth

Die Arbeiten der Bonner CocoonDance Company sind ebenso sinnlich wie abstrakt, so körperbezogen wie philosophisch. Choreographin Rafaële Giovanola und Komponist Jörg Ritzenhoff wählten Beethovens Klaviertrio D-Dur, das sogenannte »Geistertrio«, zur Grundlage ihres neuen Stückes. Inspiriert von Samuel Becketts »Ghost Trio«, einem späten Fernsehspiel des Autors, entspinnt sich ein Spiel um Präsenz und Imagination, um Prozesse der Auflösung und des Verschwindens (15. / 16.9.).

Kaum ein Werk von Beethoven hat so viel Verwirrung und Bewunderung ausgelöst wie die »Große Fuge«. Drei international herausragende Choreographinnen unserer Zeit - Anne Teresa de Keersmaeker, Maguy Marin und Lucinda Childs - haben sich diesem Werk genähert und das renommierte Ballett de l’Opera de Lyon führt ihre Interpretationen nun erstmals zusammen: Drei Mal »Große Fuge« als Tanz an einem Abend, davon zweimal live begleitet vom Lyon Opéra Quatuor (26. / 27.9.).

Die »Pléiades« von Iannis Xenakis gelten als ein Meisterwerk der zeitgenössischen Musik. In Vergessenheit aber geriet, dass Xenakis sein Werk ursprünglich als Komposition für Musik und Tanz schuf. Ausgehend von dieser Konzeption entwickelte der französische Choreograph Alban Richard 2011 eine eigene Interpretation der »Pléiades« als ein »Concert de musique et de danse« für sechs Tänzer und sechs Schlagzeuger der Percussions de Strasbourg. 2017 wird das Stück als Deutsche Erstaufführung in Bonn zu sehen sein (28.9.).

Infos und Tickets hier.

Veröffentlicht am 01.04.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

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