VORANKÜNDIGUNGEN



Berlin

STAATSBALLETT BERLIN: PROGRAMM DER SAISON 2017/2018

Das Staatsballett Berlin veröffentlicht seine vollständigen Pläne für die Spielzeit 2017/2018



Drei Premieren, ein Gastspiel der Ballets de Monte-Carlo, die Gala „Polina & Friends“ sowie eine Ballettwoche mit geballtem Programm stellen die Höhepunkte der Saison dar


In der Spielzeit 2017/2018 des Staatsballetts Berlin sind 88 Ballettvorstellungen auf den Bühnen der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin sowie der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden geplant. Neu ins Repertoire gelangen die drei Premieren „Don Quixote“ (16. Februar 2018), „Romeo und Julia“ (29. April 2018) und „Doda | Goecke | Duato“ (24. Mai 2018).

Thematisch sind die Premieren der Saison 2017/2018 stark von der Literatur geprägt, wobei Intendant Nacho Duato besonders am Herzen liegt, das Publikum zu berühren: „Choreographien regen zum Nachdenken an, sie begeistern, verstören, verwirren, bezaubern. Bleiben Sie neugierig!“ Mit „Don Quixote“ wird ein spanisches Stück Weltliteratur und gleichzeitig ein Ballett-Klassiker Premiere in der Deutschen Oper Berlin haben. Víctor Ullate, seit Ende der 70er Jahre und bis heute einer der wichtigsten Protagonisten für klassisches Ballett in Spanien, präsentiert seine choreographische Lesart. „Romeo und Julia“, ein weiterer Literatur- und Ballett-Klassiker in einer Neubearbeitung von Nacho Duato wird die erste Premiere des Staatsballetts in der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden sein. Mit „Doda | Goecke | Duato“ feiert schließlich ein zeitgenössischer dreiteiliger Abend Premiere, i n dessen Rahmen Gentian Doda, Erster Ballettmeister beim Staatballett Berlin, erstmals eine Kreation auf einer Berliner Bühne vorstellt. Marco Goecke, Hauschoreograph beim Stuttgarter Ballett und international gefeiert, studiert seine Arbeit „Pierrot Lunaire“ ein, auf Musik Arnold Schönbergs, inspiriert von Gedichttexten Albert Girauds. Nacho Duatos Werk „Por vos muero“ rundet den Abend ab und taucht ein in Dichtung und Musik des spanischen 15. und 16. Jahrhunderts.

Neben den Premieren sind auch verschiedene Sonderveranstaltungen geplant. Das Staatsballett präsentiert die Gala „Polina & Friends“ mit der Berliner Kammertänzerin Polina Semionova sowie internationalen Stars, Freunden und Wegbegleitern am 17. Mai 2018 in der Staatsoper Unter den Linden. Als Gastspiel sind die Ballets de Monte-Carlo mit „Cinderella“ im Januar 2018 in der Deutschen Oper Berlin eingeladen. Zum Ende der Saison präsentiert das Staatsballett außerdem erstmalig in einer Ballettwoche vom 15. bis 21. Juni 2018 mit sechs Produktionen in sieben Tagen die ganze Bandbreite seines Könnens.

Im Repertoire des Staatsballetts sind Patrice Barts „Giselle“ und „Schwanensee“ zu sehen, außerdem die Tschaikowsky-Stücke „Der Nussknacker“ und „Dornröschen“ in Nacho Duatos Choreographie sowie die Premieren der laufenden Spielzeit „Maillot | Millepied“ und „Duato | Shechter“. Weitere Arbeiten sind George Balanchines „Jewels“ sowie Nacho Duatos „Herrumbre“. Als Gast des Staatsballetts tritt die Ballettschule am Staatsballett mit „Welcome to the town“ von David Simic, ehemaliges Ensemblemitglied, in der Deutschen Oper Berlin auf.

Veröffentlicht am 29.06.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

Dieser Artikel wurde 656 mal angesehen.



Kommentare zu "Staatsballett Berlin: Programm der Saison 201 ..."



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    AKTUELLE KRITIKEN


    TRIEBFEDER ANGST

    Rubatos >flirren< in den Berliner Uferstudios
    Veröffentlicht am 18.11.2017, von Volkmar Draeger


    TOD – DER LIEBE BRUDER

    Zum neuen Tanzstück „Der Tod und das Mädchen“ von Stephan Thoss in Mannheim
    Veröffentlicht am 18.11.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    TANZTHEATERERLEBNIS FÜR DIE KLEINSTEN

    „Der Elefant aus dem Ei“ von Ceren Oran
    Veröffentlicht am 18.11.2017, von tanznetz.de Redaktion



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    TANZ 26: HINTER TÜREN

    Ein choreographischer Blick durchs Schlüsselloch. Choreographie von Jo Strømgren. Premiere am 25. November 2017 am Luzerner Theater

    Seine Choreographien sind bekannt für ihre höchst individuelle Mischung aus Tanz, Schauspiel und Musik. Für die musikalische Begleitung sorgt der Luzerner Cellist Gerhard Pawlica.

    Veröffentlicht am 23.10.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    JÖRG WEINÖHL VERLÄSST DIE OPER GRAZ

    Der Ballettdirektor wird seinen Vertrag nicht verlängern

    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Pressetext


    DER SCHÖNE SCHEIN

    Die Uraufführung des Balletts „Die Kameliendame“ von Ralf Rossa an der Oper in Halle

    Veröffentlicht am 14.11.2017, von Boris Michael Gruhl


    AUGE IN AUGE MIT DEN MONSTERN

    Helena Botto zeigt in der Hebelhalle Heidelberg ihr neues Stück „Monstrator“

    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    "THE REVISED AND UPDATED BREMEN STRUCTURES"

    Emanuel Gats neue Choreografie in Bremen

    Artikel aus Südkurier vom 17.01.2011


    OLDENBURG LÄSST DIE PUPPEN TANZEN

    „Drei Generationen“ bei der BallettCompagnie Oldenburg

    Veröffentlicht am 16.11.2017, von Martina Burandt



    BEI UNS IM SHOP