VORANKÜNDIGUNGEN



München

PARA QUE O CÉU NÃO CAIA (FOR THE SKY NOT TO FALL)

Tanztheater von Lia Rodrigues im Muffatwerk München



“There is only one sky and we must take care of it, for if it becomes sick, everything will come to an end.” Davi Kopenawa


  • PARA QUE O CÉU NÃO CAIA (FOR THE SKY NOT TO FALL) von Lia Rodrigues Foto © Sammi Landweer
  • PARA QUE O CÉU NÃO CAIA (FOR THE SKY NOT TO FALL) von Lia Rodrigues Foto © Sammi Landweer
  • PARA QUE O CÉU NÃO CAIA (FOR THE SKY NOT TO FALL) von Lia Rodrigues Foto © Sammi Landweer
  • PARA QUE O CÉU NÃO CAIA (FOR THE SKY NOT TO FALL) von Lia Rodrigues Foto © Sammi Landweer

“Wir tanzen zu den Rhythmen der Maschinen und Autos, Helikopter und Sirenen. Wir tanzen bei Regen, Sturm und sengender Sonne. Wir tanzen als Opfergabe und Tribut, um nicht zu verblühen, zu bleiben und zu verrotten, um die Luft in Bewegung zu versetzen und uns auszuweiten, um zu träumen und die Finsternis zu erkunden. Wir tanzen, um zu Glühwürmchen zu werden, um schwach zu sein und Widerstand zu leisten. Wir tanzen in der Hoffnung, lebendig zu bleiben.“ Lia Rodrigues

Lia Rodrigues, sicherlich die wichtigste Choreografin Südamerikas und zentrale Figur des zeitgenössischen Tanzes in Brasilien, zeigt auch in ihrem neuen Stück Para que o céu não caia / For the Sky Not To Fall den harten und existenzialistischen Kampf des menschlichen Zusammenseins. Emotional bewegend und extrem physisch mit einer zugleich eindrücklichen und vielschichtigen Bildsprache reflektiert sie klug globale Themen wie den Umgang des Menschen mit der Natur, den Klimawandel, den Mensch an sich als soziales und gleichzeitig asoziales Wesen und hinterfragt dabei unsere Möglichkeiten zur Wiederherstellung der Harmonie von Mensch und Natur. Wie sie selbst sagt: „Wir tanzen in der Hoffnung, lebendig zu bleiben.“

Choreographie & Konzept: Lia Rodrigues
Dramaturgie: Silvia Soter
Licht: Nicolas Boudier
Künstlerische Assistenz & Fotographie: Sammi Landweer
Choreografische Assistenz: Amalia Lima

Getanzt & entwickelt in enger Zusammenarbeit von Amalia Lima,Leonardo Nunes, Gabriele Nascimento, Francisco Thiago Cavalcanti, Clara Cavalcante, Felipe Vian, Glaciel Farias, Luana Bezerra, Carolina Repetto, Maruan Sipert, Valentina Fittipaldi

Mitwirkung am Konzept: Clara Castro, Dora Selva Thiago de Souza, Francisca Pinto

Bühnentechnik: Magali Foubert
Produktion, Verwaltung & Booking: Thérèse Barbanel

Produktion: Lia Rodrigues.
Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), tanzhaus nrw (Düsseldorf), Montpellier Danse Festival, Festival d’Automne à Paris, Centquatre (Paris), Prefeitura da Cidade do Rio de Janeiro/Secretaria Municipal de Cultura programa Cultura Viva. In Zusammenarbeit mit: Redes da Maré. Gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes.

Veranstalter: Muffatwerk im Rahmen von Access to Dance
Access To Dance wird ermöglicht durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und den Bezirk Oberbayern.

Di 05.09.
Tanztheater
Einlass: 20:30Uhr Beginn: 20:30Uhr
Ort: Muffathalle
VVK 16 zzgl. Gebühren, AK 19, erm. AK 12
Veranstalter: Muffatwerk im Rahmen von Access to Dance
Fotos von Sammi Landweer


Veröffentlicht am 10.08.2017, von Pressetext in Vorankündigungen

Dieser Artikel wurde 565 mal angesehen.



Kommentare zu " Para que o céu não caia (For the Sky Not To Fall)"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    LEUTE AKTUELL


    ARBEITEN WIE EIN KRAFTWERK

    Goyo Montero im Gespräch
    Veröffentlicht am 01.12.2017, von Alexandra Karabelas


    "TANZ DER MENSCHLICHKEIT"

    Nestroy Spezialpreis für Doris Uhlich und Michael Turinsky mit "Ravemachine"
    Veröffentlicht am 17.11.2017, von Pressetext


    JÖRG WEINÖHL VERLÄSST DIE OPER GRAZ

    Der Ballettdirektor wird seinen Vertrag nicht verlängern
    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Pressetext



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    OLD, NEW, BORROWED, BLUE

    Ballett-Premiere am Samstag, den 25.11.2017 um 19.30 Uhr auf der Bühne des Großen Hauses am Musiktheater im Revier

    „Something old, something new, something borrowed, something blue…und ein silberner Sixpence im Spitzenschuh…“, könnte man den Titel des neuen Ballettabends weiterdichten.

    Veröffentlicht am 08.11.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    EIN KLASSIKER – AUFS FEINSTE HERAUSGEPUTZT

    „Don Quixote“ in der Nurejew-Fassung beim Hamburg Ballett

    Veröffentlicht am 11.12.2017, von Annette Bopp


    HELLMUTH MATIASEK FEIERT HEUTE SEINEN 85.GEBURTSTAG

    Pick bloggt über seinen langjährigen Intendanten Hellmuth Matiasek und reist in Gedanken von Rosenheim bis nach Japan

    Veröffentlicht am 15.05.2016, von Günter Pick


    BEATE VOLLACK WIRD NEUE BALLETTDIREKTORIN DER OPER GRAZ

    Mit dem Beginn der Spielzeit 2018/19 tritt sie ihre neue Position an

    Veröffentlicht am 12.12.2017, von Pressetext


    AUF DEN HUND GEKOMMEN

    Mit „Dürer´s Dog“ kreiert Goyo Montero am Staatstheater Nürnberg eines seiner schönsten Ballette

    Veröffentlicht am 11.12.2017, von Alexandra Karabelas


    WAS DER KÖRPER MÖGLICH MACHT

    Mit „Old, New, Borrowed, Blue“ verheiratet das Ballett im Revier Gelsenkirchen eine bunte Mischung von Choreografien miteinander

    Veröffentlicht am 10.12.2017, von Boris Michael Gruhl



    BEI UNS IM SHOP