VORANKÜNDIGUNGEN



Krefeld

MOVE! - 16. KREFELDER TAGE FÜR MODERNEN TANZ

Krefeld TANZT zeitgenössisch, bis 25. November 2017, in der Fabrik Heeder



„MOVE!“, die „Krefelder Tage für modernen Tanz“, laden in diesem Jahr zum 16. Mal ein, sich von dem phantasievollen, kreativen Potential des zeitgenössischen Tanzes begeistern zu lassen.


  • "I will wait for you" Foto © Sigel Eschkol
  • „Musiques et mots pour Emmanuel“ von Raimund Hoghe Foto © Rosa Frank
  • „Rônin – made in Germany“ Foto © NYP Photography
  • "Aurora`s Redlines". Foto © Günter Krämmer

„MOVE!“, die „Krefelder Tage für modernen Tanz“, laden in diesem Jahr zum 16. Mal ein, sich von dem phantasievollen, kreativen Potential des zeitgenössischen Tanzes begeistern zu lassen, in diesem Jahr vorgestellt von Compagnien aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden.

Die eigene Reihe des Kulturbüros der Stadt Krefeld zeigt noch bis zum 25. November eine Vielseitigkeit unterschiedlicher tänzerischer Ausdrucksformen, Ästhetiken, und choreographischer Handschriften – Tanz auf hohem künstlerischen Niveau.

Nach dem Eröffnungswochenende Mitte Oktober mit der Compagnie BackBone/Alida Dors, Amsterdam, und dem FREIraum Ensemble aus Köln sind bis zum 25. November noch neun Tanzabende von sechs Compagnien aus NRW und drei Ensembles aus den Niederlanden, eine Premiere und eine weitere Aufführung für Kinder sowie das ergänzende Rahmenprogramm zu sehen.

Aus den Niederlanden sind die Produktionen „Pandora`s Dropbox“ von Katja Heitmann, Tilburg, zu Gast in der Fabrik Heeder sowie „I will wait for you“ von Arno Schuitemaker aus Amsterdam und „Aghori“ von Shailesh Bahoran.

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten Raimund Hoghe, Düsseldorf/Paris und der französische Tänzer und Choreograph Emmanuel Eggermont zusammen und haben mit ihren Stücken weltweit Erfolge gefeiert. Mit „Musiques et mots pour Emmanuel“ setzt Hoghe, der in der Spitzenförderung des Landes für Tanzcompagnien ist, die enge Zusammenarbeit mit dem außergewöhnlichen Tänzer fort.

„The Vase“ interpretiert das Theaterstück „Purgatorio“ von Ariel Dorfman. Die hochgradig komplexe Arbeit von Cie. Ofen aus Wuppertal/Brüssel zeigt eine Zeitschleife, jede Wiederholung verweist auf ihre Vorversion mit Geschichten von Liebe, Betrug und Verrat.

Tanzwerke Vaněk Preuß besinnen sich in ihrer neuen, sehr kraftvollen Produktion „Aurora`s Redlines“ auf die rätselhafte Widerständigkeit der Urkraft des Lebens, auch wenn es scheint, dass sich die Menschen ständig in Alarmbereitschaft halten.

Mit all seinen Facetten steht der Wind für den Tänzer und Choreographen Tchekpo Dan Agbetou/ Tchekpo Dance Company, Bielefeld, als das Element, das die Diversität der verschiedenen Gefühle seiner Lebensrealität widerspiegelt. In „Caresse du vent“ spielt er gleichzeitig damit als Metapher für das Verwirbeln von Zeiten, Wirklichkeiten und Ungewissheiten.

fabien prioville dance company, Düsseldorf, ist erstmalig zu Gast in der Fabrik Heeder, „How do you fear“ ist sowohl Wiederaufnahme wie Weiterentwicklung eines zentralen Motivs im Schaffen von Fabien Prioville: Der Einfluss von und der Umgang mit Technik insbesondere auf körperlicher Ebene.

Im Rahmen von „MOVE!“ präsentiert das :Sabine Seume. Ensemble., Düsseldorf, die Premiere seines Kinderstückes „Stille“. Die Produktion wird für Kinder ab 5 J. empfohlen. Sabine Seume, Tänzerin und Choreographin, inszeniert für das junge Publikum Stücke, die geprägt sind von den humorvollen, poetischen, menschlichen und tiefgründigen Aspekten des kindlichen Lebens.

„Rônin – made in Germany“ ist eine dynamische Performance zwischen House, Popping, Hip Hop, Tricking, Martial Arts und Zeitgenössischem Tanz. Die fünf Tanzenden von Takao Baba/E-Motion, Düsseldorf sind unterschiedlicher Herkunft und gehen der Frage nach der kulturellen Zugehörigkeit unserer Einwanderungsgesellschaft nach sowie dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Land, in dem man lebt.

Während des Festivals präsentiert außerdem die Fotogalerie Heeder Tanzfotografien des niederländischen Fotografen Joris-Jan Bos, Den Haag. Bos hat unter dem Titel „Habit Cycle“ Produktionen der Emanuele Soavi incompany fotografisch begleitet.

Die Tanzreihe wird mit Einführungen und Publikumsgesprächen sowie einem musikalischem Ausklang zum Festivalende abgerundet.

Karten für die Tanzgastspiele können im Kulturbüro der Stadt Krefeld, Friedrich-Ebert-Strasse 42, 47799 Krefeld, Tel. 02151/583611, kultur@krefeld.de, reserviert oder erworben werden. Eine Reservierung ist auch über www.krefeld.de/kulturbuero möglich.

Neben den Einzeltickets ist das MOVE!-Festivalticket für vier verschiedene Abendvorstellungen nach vorheriger Wahl für € 39,- /erm. € 22,50 erhältlich. Ermäßigungen gibt es zudem mit der Ehrenamtskarte

Die diesjährige Ausgabe des Festivals wird möglich dank der finanziellen Unterstützung durch den Ministerpräsidenten des Landes NRW und durch die Kunststiftung NRW. „MOVE!“ erfährt außerdem eine Unterstützung durch die Mittelzentrenförderung TANZ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW für die Fabrik Heeder. Die Gastspiele aus den Niederlanden werden außerdem mit freundlicher Unterstützung des Königreichs der Niederlande realisiert.

www.krefeld.de/heeder, www.TANZwebkrefeld.de

Veröffentlicht am 20.10.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

Dieser Artikel wurde 204 mal angesehen.



Kommentare zu "MOVE! - 16. Krefelder Tage für modernen Tanz"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    LEUTE AKTUELL


    "TANZ DER MENSCHLICHKEIT"

    Nestroy Spezialpreis für Doris Uhlich und Michael Turinsky mit "Ravemachine"
    Veröffentlicht am 17.11.2017, von Pressetext


    JÖRG WEINÖHL VERLÄSST DIE OPER GRAZ

    Der Ballettdirektor wird seinen Vertrag nicht verlängern
    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Pressetext


    ED WUBBE BEKOMMT DEN "GOLDEN SWAN"

    Der künstlerische Leiter des Scapino Ballet wurde mit dem niederländischen Tanzpreis ausgezeichnet
    Veröffentlicht am 17.10.2017, von tanznetz.de Redaktion



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    AUFTAUCHER

    Der Tanzabend von Henrietta Horn feiert am 30.11.2017 in der Neueinstudierung mit der Tanzcompagnie Gießen in der taT-Studiobühne des Stadttheaters Gießen Premiere.

    Ein leerer Bühnenraum, zehn Tänzerinnen und Tänzer, acht Stühle und zwanzig Rasseln – mehr braucht es in AUFTAUCHER nicht, um die Vorstellungskraft der Zuschauerinnen und Zuschauer herauszufordern.

    Veröffentlicht am 21.11.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (30 TAGE)


    JÖRG WEINÖHL VERLÄSST DIE OPER GRAZ

    Der Ballettdirektor wird seinen Vertrag nicht verlängern

    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Pressetext


    SEHNSUCHT – DER GRÖßTE GEMEINSAME NENNER

    Ein taufrisches Meisterwerk bei tanzmainz: Sharon Eyals „Soul Chain“

    Veröffentlicht am 30.10.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    ACCESS TO DANCE



    Veröffentlicht am 03.05.2013, von tanznetz.de Redaktion


    DER NACKTE KÖRPER – SONST NICHTS

    „ZeitGeist“ – ein neues Tanzstück von Éric Trottier in der Mannheimer Trinitatiskirche

    Veröffentlicht am 07.11.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    DAS STUTTGARTER RITUAL

    50 Jahre „Onegin“ von John Cranko am Stuttgarter Ballett

    Veröffentlicht am 30.10.2017, von Alexandra Karabelas



    BEI UNS IM SHOP