VORANKÜNDIGUNGEN



Neuss

INTERNATIONALE TANZWOCHEN NEUSS 2017/18

Am Mittwoch, den 22. November, ist in der Stadthalle Neuss die Deutschlandpremiere der neuen Choreographie von Hervé Koubi zu sehen.



Dabei versenkt sich der Choreograph tief in die mehr als 3000jährige Geschichte des Mittelmeerraumes, in den ewigen Wechsel von gleißendem Sonnenlicht und strahlenden Sternbildern.


  • Compagnie Hervé Koubi Foto © Michel Cavalca
  • Compagnie Hervé Koubi Foto © Didier Philispart
  • Herve Koubi Foto © Didier Philispart
  • Herve Koubi Foto © Nathalie Sternalski

Die barbarischen Nächte – oder der erste Morgen der Welt: Am Mittwoch, den 22. November, ist in der Stadthalle Neuss die Deutschlandpremiere der neuen Choreographie zu sehen, mit der Hervé Koubi an seine magische Arbeit Ce que le jour doit à la nuit anknüpft, die vor zwei Jahren bei den Internationalen Tanzwochen gefeiert wurde.

Dabei versenkt sich der Choreograph tief in die mehr als 3000jährige Geschichte des Mittelmeerraumes, in den ewigen Wechsel von gleißendem Sonnenlicht und strahlenden Sternbildern.

Die Mischung unzähliger Kulturen und Religionen, die Blütezeiten und die Kämpfe beschwört Hervé Koubi mit einfachen Mitteln: mit Messern, Stäben und vor allem mit den Helmen, die mit unzähligen glitzernden Steinchen besetzt sind. Die rätselhaften Rituale, die virtuosen Passagen der athletischen Männer fangen einen faszinierenden Zauber ein, ohne den der Norden nicht zu denken wäre: Ein Requiem eben »des urbanen Lebens und der Wildheit, eine Hymne an das Licht, den Barbaren; dem freien Menschen gewidmet« (Hervé Koubi).
* * *

Der promovierte Pharmazeut Hervé Koubi entschied sich für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograph und für ein Studium an der Universität Aix Marseilles. Anschließend studierte er am Centre International de Danse de Rosella Hightower in Cannes sowie an der Oper von Marseille. Koubi hat mit Jean Charles Gil, Jean Christophe Paré, Emilio Calcagno und Barbara Sarreau zusammengearbeitet. 1999 trat er dem »Centre Choreographique National de Nantes“ für die Mitwirkung an »Hotel Central« bei, geleitet von Claude Brumachon und Benjamin Lamarche. Danach arbeitete er mit Karine Saporta vom Centre Choreographique National de Caen an der Kreation »The Garage Sitting on the Mystical Rock (2001)« und mit Thierry Smits’ Company »Thor« in Brüssel an den Werken »Reliefs d‘un Banquet« (2003) und »D’Orient« (2008).
Seit 2010 arbeitet er mit den 12 Tänzern aus Algerien und Burkina Faso zusammen. Es entstanden »El Din« (2010/2011) und »Ce Que Le Jour Doit à La Nuit« (Die Schuld des Tages an die Nacht/2013) und aktuell »Les Nuits barbares ou les premiers Matins du Monde«.

Zusätzlich zu seinen Arbeiten wird er regelmäßig zu verschiedenen professionellen Tanzschulen national und international eingeladen, z.B. 2012 von Paola Cantalupo, der Direktorin der Advanced School of Dance in Cannes.

Tickets können über die Karten Hotline unter 02131 526 999 99 oder über das Internet unter www.tanzwochen.de bestellt werden (zuzüglich Versandkosten und 12% Vorverkaufsgebühr).

Weitere Informationen: www.tanzwochen.de

Veröffentlicht am 09.11.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

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