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TV TIPPS

Wir aktualisieren diesen Kalender laufend. Sollten Sie einen Tipp hier vermissen, dann schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Stichwort TV Tipps an redaktion@tanznetz.de.


  • Foto © Bettina Stöß

arte

08. Juni 21:50
90 sind kein Atler

Die bekannte italienisch-französische Schauspielerin und Filmemacherin Valeria Bruni Tedeschi und der französische Autor und Regisseur Yann Coridian haben einen Tanzworkshop für Alzheimerpatienten mit der Kamera begleitet. Geleitet wird er von dem Choreographen Thierry Thieu Niang in der Geriatrie-Abteilung des Krankenhauses Charles Foix in Ivry-sur-Seine. Durch die Arbeit mit dem Tänzer öffnen sich die Alzheimerpatienten langsam, tauchen in Erinnerungen ein und lassen sich von ihm und der Musik begeistern. Thierry tanzt mit den Alzheimerpatienten gemeinsam, obwohl sie teils extrem körperlich geschwächt sind, häufig als Paar und oft in engem Körperkontakt. Blanche, Adélaïde, Pierrot und andere Alzheimerkranke finden ihre Würde wieder und erzählen vor der Kamera ihre Lebensgeschichten. Sie lachen und scheinen wieder Freude am Leben zu haben. Sie wirken nicht mehr wie Kranke in einem Krankenhaus. Das Tanzen erweist sich als wirksame Medizin gegen die Last des Lebens zumindest für Augenblicke scheint die lähmende Krankheit von aufloderndem Lebenswillen besiegt...

19. Juni 01:05
Let's dance! - Das ist spitze!
Frankreich, 2014

Die erste Folge widmet sich der Geschichte des Tanzes aus Sicht der Füße.
Die Geschichte des Tanzes aus Sicht der Füße - angesichts der Misshandlungen, die Tänzerfüßen widerfahren, könnte ein solcher Ansatz als Vorlage für einen Horrorfilm dienen! Doch es geht nicht nur um den Schmerz, der Fuß ist im Tanz essenziell: Technik, Physiologie, Freude, Widerstand, Musik, Erotik - und sogar Magie. Von Natur aus ist der Fuß ein für den Tanz unverzichtbarer Körperteil und der Schuh sein "Hauptwerkzeug". Jeder Tanzstil basiert auf einer bestimmten Fußarbeit, zu dem neben der richtigen Technik oft auch das entsprechende Schuhwerk gehört. So ist der Spitzenschuh zum Symbol für das klassische Ballett geworden, während die nackten Füße des zeitgenössischen Tanzes eine Art Opposition dazu bilden...

19. Juni 02:55
Let's dance! - Mein Körper gehört mir.
Frankreich, 2014

Die dritte Folge beleuchtet die Geschichte von Schönheitsidealen im Tanz des 20. Jahrhunderts.
Erst das klassische Ballett formte das Bild eines leistungsfähigen, athletischen Körpers als Ideal für einen Tänzer oder eine Tänzerin. Ein ganzes Jahrhundert lang strebte das Ballett - russische Ballett-Kompanien sind dafür beispielhaft - nach Norm und Perfektion. Der Körper eines Balletttänzers entspricht einem objektiven und universellen Ideal. Ein schlanker, muskulöser, hagerer und kräftiger Körper gilt als perfekt, als Traumkörper. Zwar gilt jener Typus noch immer als Maßstab, doch setzten sich nach und nach auch Tänzer durch, die nicht in diese Schablone passen und den Zuschauern einen Zerrspiegel vorhalten. Im zeitgenössischen Tanz sind oft auch beleibte, alte, missgestaltete oder transsexuelle Körper Teil der Inszenierung...

26. Juni um 0.10
Balletboyz: Young Men

"Young Men" ist ein Tanzfilm, der das Schicksal einer Gruppe junger Männer in einem unbestimmten Krieg zeigt. Sie versuchen trotz ihres brutalen Sergeants einen Rest Menschlichkeit zu bewahren. Gespielt werden die Soldaten von den Tänzern der "Ballet Boyz" aus London. Die Choreografie stammt von Ivan Perez mit einem Soundtrack und der Filmmusik von Keaton Henson.

SRF1

22. Juli 20:15
„Petite Messe solennelle“ (UA)
Premiere b.32: Ballett am Rhein tanzt Rossini

Martin Schläpfer präsentiert mit seiner preisgekrönten Ballettcompagnie seine abendfüllende Choreographie „Petite Messe solennelle“ zur gleichnamigen Komposition von Gioacchino Rossini.Die Uraufführung wird bei der Premiere aufgezeichnet und am 22. Juli 3sat ausgestrahlt.

„Das zutiefst Menschliche, Fehlerbehaftete, leicht Geschwätzige interessiert mich, aber auch die Italianità, das Südliche, Sinnliche, die Lebensfreude, die Hitze“, sagt Martin Schläpfer zu seinem abendfüllenden Ballett, in dem die gesamte 45-köpfige Compagnie auf der Bühne zu erleben ist. Mit „Petite Messe solennelle“ bringt er erneut ein Stück auf die Bühne, das in der Begegnung von Tänzern, Instrumental- und Gesangssolisten sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein die unterschiedlichen künstlerischen Kräfte des Hauses auf eindrucksvolle Weise bündelt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober sind solistisch Morenike Fadayomi, Günes Gürle, Katarzyna Kuncio und Corby Welch zu erleben. Den instrumentalen Part übernehmen Dagmar Thelen und Wolfgang Wiechert am Klavier sowie Patrick Francis Chestnut am Harmonium.

Keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit!

Veröffentlicht am 07.01.2013, von tanznetz.de Redaktion in TV

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AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



„DUATO | SHECHTER“

Am 21. April 2017 feiert der choreographische Doppelabend „Duato | Shechter“ Premiere am Staatsballett Berlin. Mit einer Neukreation Nacho Duatos und einer Arbeit von Hofesh Shechter.

Duato präsentiert seine Kreation „Erde“, die sich der Zerstörung des Planeten durch den Menschen widmet, während Shechter die ästhetischen Grenzen des Staatsballett mit seiner Arbeit „The Art of Not Looking Back“ erweitert.

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