Gastspiel des National Ballet of China während der 43. Hamburger Ballett-Tage am 11.07.2017 

Ralf Reck, 13.07.2017 21:12:03

Vor der Pause wurde der zweite Akt des Balletts „Der Ruf des Kranichs“ getanzt (Musik: Shen Yiwen, Choreographie: Ma Cong und Zhang Zhenxin). Es handelt um die Geschichte eines Mädchens (Principal-Tänzerin Wang Qimin), welches aus Liebe zur Natur bzw. den im Schilf stolzierenden Kranichen ihren Angebetenen (Erster Solist Ma Xiaodong) aufgibt. Die Choreographie wirkte auf mich so, wie sich die Geschichte anhört, prätentiös und ohne emotionalen Übersprung. Nach der Pause folgten 5 Stücke, als letztes das von der Wirkung her durchaus vergleichbare „Yellow River“ (Choreographie Chen Zemei) mit Principal-Tänzerin Zhang Jian und dem Ersten Solisten Sun Ruichen. Zusätzlich war fast das gesamte Ensemble auf der Bühne. Logistisch war das sehr beeindruckend, ebenso die durch die Bank hohen artistischen Fähigkeiten der Tänzerinnen und Tänzer. Das kurze Stück „How beautiful is heaven“ von Zhang Disha hatten wir bereits vor einigen Jahren auf einer Nijinsky-Gala gesehen. Ein Mann begleitet ein sterbende Frau, die sich am Ende im Licht verliert (Sun Yali und She Zhaohuan). Das ist tiefsinnig , erschien mir diesmal aber weniger eindrucksvoll als beim ersten Sehen. In dem Stück „Ji Gong“ von Hu Yan zeigte der Tänzer Wu Siming seine akrobatischen Fähigkeiten, eine Mischung aus religiösem Eremiten und Jahrmarktsclown interpretierend. Am wenigsten überzeugte mich der Opfer-Pas de deux „Sacrifice“ von Fei Bo mit den Protagonisten Xu Yan und Zhang Yao. Vielleicht am interessantesten geriet ein modernes, vorwiegend von Bassrhythmen angetriebenes Stück mit dem Namen „Close your eyes when it’s getting dark“ (Choreographie Zhang Zhenxin).


 

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