Ivan Pérez

Ende in Heidelberg

Iván Pérez tritt ab

Zusammen mit dem Generalintendanten Holger Schultze verlässt Iván Pérez zum Ende der nächsten Spielzeit das Dance Theatre Heidelberg

Heidelberg, 14/03/2025

Iván Pérez, Choreograf und künstlerische Leiter des Dance Theatre Heidelberg am Theater und Orchester Heidelberg wird das Haus zum Ende der Spielzeit 2025/26 nach acht erfolgreichen Spielzeiten verlassen. Es ist nicht ganz unerwartet, denn sein Abschied fällt zusammen mit dem Ende der Intendanz von Holger Schultze.

Iván Pérez hat 2018 die Künstlerische Leitung des Dance Theatre Heidelbergs und die Ko-Kuration der Tanzbiennale Heidelberg übernommen. Das Tanzfestival ist ein Projekt der TANZallianz, einer besonderen Kooperation von Theater und Orchester Heidelberg und dem UnterwegsTheater Heidelberg. Iván Pérez ist außerdem Jurymitglied des Choreographischen Centrums Heidelberg, das Tanzkünstler*innen Residenzen ermöglicht, sowie Vorstand der TanzSzene Baden Württemberg.

Wegmarken in Heidelberg

In seinen ersten Spielzeiten am Haus kreierte er die Millennium-Trilogie, bestehend aus „Impression“, „Dimension“ und „Oscillation“, die von jener Generation inspiriert ist, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurde. Darüber hinaus erschuf Pérez mit dem Dance Theatre Heidelberg große, abendfüllende Werke, wie „Island“ in Zusammenarbeit mit dem polnischen Regisseur Grzegorz Bral und dem Chor des Theaters und Orchesters Heidelberg. Mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg entstanden „Firebird & Rite of Spring“, „Reality and the Cosmos“ und zuletzt „Pollock“. Eine besondere Version von „Firebird & Rite of Spring“ wurde im Frühjahr 2024 beim Taiwan International Festival of Arts (TIFA) in Taipeh sowie im Weiwuying National Kaohsiung Center for the Arts präsentiert. Mit dem spanischen Modedesigner Alejandro Palomo kollaborierte er für „Silk“, das im April 2025 beim Festival Abril en Danza im Teatro Principal de Alicante zu Gast ist.

In den acht Jahren in Heidelberg hat Iván Pérez Nachwuchschoreograf*innen eine Bühne gegeben und ihre Entwicklung gefördert, so zum Beispiel Ioanna Paraskevopoulou, Renan Martins, Astrid Boons, Melanie Lane und das Choreograf*innen-Duo Panzetti / Ticconi, das im Oktober 2025 mit dem DTH eine neue Arbeit präsentiert.

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